Musil, Robert: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

Musil, Robert: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

Hrsg.: Bellmann, Werner. Nachw.: Smerilli, Filippo
295 S.
ISBN: 978-3-15-018789-0
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»In diesem Buche des jungen Autors, der hiermit zum ersten Male vor die Öffentlichkeit tritt, werden die geistigen und sittlichen Versuchungen eines Pensionatszöglings in außerordentlich feinen und eigenartigen Wandlungen dargestellt. Es ist ein durchaus künstlerisches Werk, ein in seiner Wahrheit und originellen Anschaulichkeit packendes Seelengemälde, dessen realer Hintergrund das Interesse an den geschilderten Zuständen noch erhöht«, so die Ankündigung des Wiener Verlages aus dem Jahre 1906. Textgrundlage dieser Neuausgabe des berühmten Romans und Erstlings von Robert Musil ist die überarbeitete Fassung von 1930.
Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

Anhang
Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Literaturhinweise
Nachwort
Robert Musil (6.11.1880 St. Ruprecht bei Klagenfurt – 15.4.1942 Genf) gehört zu den wesentlichen Protagonisten der literarischen Moderne. Sein verschlungener Lebensweg, der neben Militärdienst auch Studien in Maschinenbau sowie in Philosophie und Psychologie umfasst, prägt seine Literatur. Mittelpunkt seiner Werke ist das Ringen des modernen Individuums um Gewissheit und Bestimmtheit. In Die Verwirrungen des Zöglings Törleß stellt Musil der empirischen Weltdeutung eine psychologische gegenüber. Dieses Konzept wird im Mann ohne Eigenschaften weiter zugespitzt: Hier skizziert Musil das Bild des ›Möglichkeitsmenschen‹. Dieser reagiert auf ein Überangebot an zeitgleich vorhandenen Möglichkeiten überfordert, sodass er alles werden ›kann‹, doch niemals ›wird‹ und somit stets unvollendet bleibt. Dieses Romanvorhaben bleibt gleichermaßen unabgeschlossen.