Galsworthy, John: Die Forsyte Saga

Drei Bände im Schuber: Der reiche Mann | In Fesseln | Zu vermieten
Übers. von Luise Wolf und Leon Schalit
Hrsg., komm. und mit einem Nachw. von Maria Slavtscheva
Geb. mit Lesebändchen im Schuber. Format 12 × 19 cm
3 Bde. Insges. 1193 S.
ISBN: 978-3-15-030080-0
34,00 €

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Eine Familie der oberen Mittelschicht, Intrigen und Schicksale – das ist der Stoff, aus dem der Literatur-Nobelpreisträger John Galsworthy seine monumentale Romantrilogie spinnt. Beginnend im viktorianischen London der 1880er Jahre und endend in den frühen Goldenen Zwanzigern beschreibt Galsworthy über mehrere Generationen hinweg den Zerfall der Familie Forsyte: Der erfolgreiche Anwalt Soames Forsyte kauft ein Stück Land, um darauf ein Haus für sich und seine Frau Irene zu bauen, doch anders als die frisch hochgezogene Fassade des Hauses beginnt die eheliche Fassade zu bröckeln. Arroganz, falsche Entscheidungen und bittere Schuldzuweisungen führen zu einer Fehde mit fatalen Folgen – selbst für die letzten Sprösslinge der Familie Forsyte.
In drei Romanen entfaltet Galsworthy, lange bevor die Granthams in Downton Abbey einzogen, ein breites Gesellschafts-Panorama voller Skandale und Tragödien, Leidenschaft und Dekadenz.

Drei Bände im Schuber mit herausnehmbarem Stammbaum der Familie Forsyte.
Vorwort

ERSTES BUCH: DER REICHE MANN

Erster Teil
Erstes Kapitel: Empfang beim alten Jolyon
Zweites Kapitel: Der alte Jolyon geht in die Oper
Drittes Kapitel: Dinner bei Swithin
Viertes Kapitel: Bauprojekte für das Haus
Fünftes Kapitel: Ein Forsyte’scher Haushalt
Sechstes Kapitel: James auf eigene Faust
Siebentes Kapitel: Des alten Jolyon lässliche Sünde
Achtes Kapitel: Baupläne
Neuntes Kapitel: Tante Anns Tod

Zweiter Teil
Erstes Kapitel: Der Bau des Hauses
Zweites Kapitel: Junes Fest
Drittes Kapitel: Spazierfahrt mit Swithin
Viertes Kapitel: James sieht selber nach
Fünftes Kapitel: Soames und Bosinney korrespondieren
Sechstes Kapitel: Der alte Jolyon im Zoo
Siebentes Kapitel: Ein Nachmittag bei Timothy
Achtes Kapitel: Ball bei Roger
Neuntes Kapitel: Der Abend in Richmond
Zehntes Kapitel: Diagnose eines Forsyte
Elftes Kapitel: Bosinney auf Bewährung
Zwölftes Kapitel: June macht einige Besuche
Dreizehntes Kapitel: Vollendung des Hauses
Vierzehntes Kapitel: Soames sitzt auf der Treppe

Dritter Teil
Erstes Kapitel: Mrs MacAnders Aussage
Zweites Kapitel: Nacht im Park
Drittes Kapitel: Die Begegnung im Botanischen Garten
Viertes Kapitel: Auf dem Weg ins Inferno
Fünftes Kapitel: Die Verhandlung
Sechstes Kapitel: Soames überbringt die Nachricht
Siebentes Kapitel: Junes Sieg

Achtes Kapitel
Bosinneys Ende

Neuntes Kapitel
Irenes Rückkehr

Anmerkungen



Nachsommer
I
II
III
IV
V
ZWEITES BUCH: IN FESSELN

Erster Teil
Erstes Kapitel: Bei Timothy
Zweites Kapitel: Ein Mann von Welt geht ab
Drittes Kapitel: Soames plant Schritte
Viertes Kapitel: Soho
Fünftes Kapitel: James quälen Visionen
Sechstes Kapitel: Der nicht mehr so junge Jolyon zu Hause
Siebentes Kapitel: Der Junge und das Mädchen
Achtes Kapitel: Jolyon in der Rolle des Beraters
Neuntes Kapitel: Val erfährt die Wahrheit
Zehntes Kapitel: Soames macht Zukunftspläne
Elftes Kapitel: Und sucht die Vergangenheit auf
Zwölftes Kapitel: An der Forsyte-Börse
Dreizehntes Kapitel: Jolyon merkt, wie es um ihn steht
Vierzehntes Kapitel: Soames entdeckt, was er will

Zweiter Teil
Erstes Kapitel: Die dritte Generation
Zweites Kapitel: Soames versucht es noch einmal
Drittes Kapitel: Besuch bei Irene
Viertes Kapitel: Die Wege, die Forsytes scheuen
Fünftes Kapitel: Jolly als Richter
Sechstes Kapitel: Jolyon schwankt
Siebentes Kapitel: Dartie contra Dartie
Achtes Kapitel: Die Herausforderung
Neuntes Kapitel: Dinner bei James
Zehntes Kapitel: Tod des Hundes Balthasar
Elftes Kapitel: Timothy erhebt Einspruch
Zwölftes Kapitel: Fortsetzung der Jagd
Dreizehntes Kapitel: »Da bin ich wieder!«
Vierzehntes Kapitel: Eine seltsame Nacht

Dritter Teil
Erstes Kapitel: Soames in Paris
Zweites Kapitel: Im Spinnennetz
Drittes Kapitel: Richmond Park
Viertes Kapitel: Über den Fluss
Fünftes Kapitel: Soames handelt
Sechstes Kapitel: Ein Sommertag
Siebentes Kapitel: Eine Sommernacht
Achtes Kapitel: James in Erwartung
Neuntes Kapitel: Aus dem Spinnennetz heraus
Zehntes Kapitel: Ende einer Epoche
Elftes Kapitel: Neue Interessen
Zwölftes Kapitel: Geburt eines Forsyte-Kindes
Dreizehntes Kapitel: James erfährt es
Vierzehntes Kapitel: Seins

Anmerkungen



Erwachen

DRITTES BUCH: ZU VERMIETEN
Erster Teil
Erstes Kapitel: Begegnung
Zweites Kapitel: Fine Fleur Forsyte
Drittes Kapitel: In Robin Hill
Viertes Kapitel: Das Mausoleum
Fünftes Kapitel: Die Heimaterde
Sechstes Kapitel: Jon
Siebentes Kapitel: Fleur
Achtes Kapitel: Idyll im Gras
Neuntes Kapitel: Goya
Zehntes Kapitel: Trio
Elftes Kapitel: Duett
Zwölftes Kapitel: Caprice

Zweiter Teil
Erstes Kapitel: Mutter und Sohn
Zweites Kapitel: Väter und Töchter
Drittes Kapitel: Zusammentreffen
Viertes Kapitel: In der Green Street
Fünftes Kapitel: Rein Forsyte’sche Angelegenheiten
Sechstes Kapitel: Soames’ Privatleben
Siebentes Kapitel: Junes Hilfe
Achtes Kapitel: Störrisch
Neuntes Kapitel: Öl ins Feuer
Zehntes Kapitel: Entscheidung
Elftes Kapitel: Timothys Prophezeiung

Dritter Teil
Erstes Kapitel: Der alte Jolyon geht umher
Zweites Kapitel: Bekenntnis
Drittes Kapitel: Irene!
Viertes Kapitel: Soames sinniert
Fünftes Kapitel: Die fixe Idee
Sechstes Kapitel: Verzweiflung
Siebentes Kapitel: Botschaft
Achtes Kapitel: Die wehmütige Melodie
Neuntes Kapitel: Unter der Eiche
Zehntes Kapitel: Fleurs Hochzeit
Elftes Kapitel: Der Letzte der alten Forsytes

Anmerkungen

Anhang
Zu dieser Ausgabe
Nachwort: Im Namen des Romans
Zeittafel
John Galsworthy (1867–1933), Sohn wohlhabender Eltern, erhielt 1932 den Literaturnobelpreis »für die vornehme Schilderungskunst, die in The Forsyte Saga ihren höchsten Ausdruck findet«.

Die Übersetzer:
Luise Wolf (1860–1942), geboren im heute polnischen Thorn (damals Westpreußen), war eine deutsche Übersetzerin, die zahlreiche literarische und kunsthistorische Werke aus dem Englischen, Französischen und aus skandinavischen Sprachen ins Deutsche übertrug. Darunter waren Erstübersetzungen wie Die Forsyte Saga. 1933 erhielt sie aufgrund ihrer jüdischen Religion Berufsverbot. Im Oktober 1942 wurde sie zusammen mit ihrer Schwester Julie in das Konzentrationslager Theresienstadt (Terezín im heutigen Tschechien) deportiert, wo sie im Alter von 82 Jahren durch einen Schlaganfall ums Leben kam.

Der Journalist und Übersetzer Leon Schalit (1884–1950) trug entscheidend zur Rezeption John Galsworthys im deutschen Sprachraum bei. In Wien geboren, hielt er sich zu Studienzwecken häufig in England auf, wohin er 1938 vor dem Nationalsozialismus fliehen konnte. Unterstützung erhielt er dabei von der Witwe John Galsworthys. Schalit gehörte zu den Vorstandsmitgliedern des österreichischen und später des Exil-PEN in London.

Die Herausgeberin:
Maria Slavtscheva lebt und arbeitet als freie Übersetzerin in Düsseldorf. Sie hat die klassisch gewordene Galsworthy-Übersetzung von Wolf und Schalit behutsam überarbeitet und präzisiert.
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