Platon: Protagoras

Platon: Protagoras

Gr./Dt. Übers. u. Komm.: Krautz, Hans-Wolfgang. 224 S.
ISBN: 978-3-15-001708-1
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Im Gespräch mit dem angesehenen Sophisten Protagoras erörtert Sokrates das Problem der Lehrbarkeitvon Arete. Dahinter steht freilich die Frage nach der Einheit der Arete, die in zwei bedeutsamen Diskussionen erörtert wird. Der Dialog enthält zudem Platons berühmte Interpretation eines Gedichtes von Simonides.
Platon (um 428 v. Chr. Athen – um 347 v. Chr. Athen) legte mit der Begründung der philosophischen Akademie in Athen einen Grundstein der systematischen abendländischen Philosophie. In seinen Schriften lässt Platon seinen Lehrer Sokrates zu Wort kommen. Die hierbei entstandenen, sehr charakteristischen Zwiegespräche sind als »Sokratische Dialoge« bekannt und behandeln jeweils ein Thema. Berühmt ist beispielsweise Phaidon mit Argumenten für die Unsterblichkeit der Seele. Sein Symposion dreht sich in Gestalt einer berühmt besetzten Denkrunde um Liebe und Schönheit. Platons Themen sind heute noch Anknüpfungspunkte für die philosophische Diskussion: So befasst sich seine Ideenlehre im Kern mit dem Vorhandensein von gesichertem Wissen. In Politeia erdenkt er sich einen Idealstaat zur Schaffung von Gerechtigkeit.

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