Cauwelaert, Didier van: Un aller simple

Cauwelaert, Didier van: Un aller simple. Roman

Frz. Hrsg.: Müller, Peter; Zoch, Helga. 229 S.
ISBN: 978-3-15-009109-8
6,80 €

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Didier van Cauwelaerts Roman, 1994 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet, gibt der in der französischen Literatur oft behandelten Immigrantenthematik eine überraschende Wendung: Der junge Aziz, nach einer Polizeirazzia ausgewiesen, fliegt mit einem "Integrationsbeauftragten" in seine vermeintliche Heimat Marokko. Dort verkehren sich die Verhältnisse: Der Schützling wird zum Fürsorger, des Leben des Fürsorgers gerät aus den Fugen...

Ungekürzte und unbearbeitete Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.
Didier van Cauwelaert, 1960 in Nizza geboren, hat seit seinem literarischen Debüt ein sehr umfangreiches und vielgestaltiges Werk vorgelegt. Bereits im Alter von 9 Jahren schickte er das Manuskript für einen Kriminalroman an den Gallimard-Verlag und war sich sicher, dass er als jüngster Schriftsteller gedruckt werden und in die Literaturgeschichte eingehen würde. Doch erst 1981 interessierte sich ein Verleger für den Autor. Dieser hatte sich in der Zwischenzeit einige Jahre dem Theater gewidmet. Er war als Schauspieler in einem Sartre-Stück aufgetreten und hatte sich als Regisseur einiger Inszenierungen von Beckett, Anouilh und Ionesco hervorgetan. Einige Zeit betätigte er sich auch als Kritiker für Kinderliteratur. Mit der Veröffentlichung von Romanen wie Vingt ans et des poussières (Prix Del Duca 1982), Poisson d'amour (Prix Roger Nimier 1984), Les vacances du fantôme (Prix Gutenberg 1987) erreichte er ein immer größeres Publikum. Der größte Erfolg wurde ihm mit dem Prix Goncourt 1994 zuteil, den die Jury ihm für Un aller simple zuerkannte. Un aller simple wurde 2000 von Laurent Heynemann nach einem von van Cauwelaert selber verfassten Skript verfilmt. Neben zahlreichen Romanen hat van Cauwelaert Theaterstücke und Drehbücher für Film und Fernsehen geschrieben, zeichnet aber auch verantwortlich für die von Franck Bonnet illustrierte Comic-Reihe Vanity Benz. Seine Bücher sind bislang in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt worden.