Schlegel, Friedrich: Lucinde (EPUB)

Schlegel, Friedrich: Lucinde
(E-Book im EPUB-Format)

Ein Roman. Studienausgabe
Hrsg.: Knödler, Stefan
EPUB (mit unsichtbarem Wasserzeichen).
Für E-Reader/Tablet/Smartphone/PC/Mac.
Zur Umfangsorientierung: Buchausgabe hat 183 S.
ISBN: 978-3-15-961772-5
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Die Veröffentlichung löste 1799 einen Skandal aus, verherrlicht »Lucinde« doch, im Widerspruch zu geltenden Konventionen, die Einheit der geistig-seelischen und körperlich-sinnlichen Liebe – noch dazu erkennbar autobiographisch gefärbt. Doch Schlegels einziger Roman zielt weiter: auf das universale romantische Kunstwerk, das alle poetischen Gattungen, Poetologie, Philosophie, ja das Leben selbst mitumfasst.
Die Studienausgabe bietet als einzige lieferbare Edition den Text in der Gestalt des Erstdrucks und erschließt ihn mit einem Stellenkommentar und einem ausführlichen Nachwort.

E-Book mit Seitenzählung der gedruckten Ausgabe: Buch und E-Book können parallel benutzt werden.
Lucinde. Ein Roman

Anhang
Fragmente aus dem Nachlass zur Fortsetzung von Lucinde
Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Literaturhinweise
Nachwort
Friedrich Schlegel (10.3.1772 Hannover – 12.1.1829 Dresden) war einer der bedeutendsten Denker und Literaten der Jenaer Frühromantik. Er studierte Jura, Geschichte, Philosophie und Philologie in Göttingen und Leipzig. Ab 1793 war er freier Schriftsteller. Nachdem Schlegel sich 1800 habilitiert hatte und eine Vorlesung in Jena über Transzendentalphilosophie gehalten hatte, landete er über Berlin, Dresden und Leipzig in Paris, wo er 1804 Dorothea Veit heiratete, eine Weile wohnte das Paar in Köln. Ab 1808 war Schlegel Sekretär der Hof- und Staatskanzlei in Wien, in den Jahren 1816–18 war er Legationssekretär der österreichischen Delegation am Frankfurter Bundestag. 1819 begleitete er Kaiser Franz I. und Lothar von Metternich als Kunstexperte auf eine Italienreise. Schlegel hielt Vorlesungen unter anderem in Jena, Dresden und Wien.
Gemeinsam mit seinem Bruder August Wilhelm Schlegel brachte er die zentrale frühromantische Zeitschrift Athenaeum heraus, ab 1820 erschien unter seiner Mithilfe Concordia, eine bedeutende Zeitschrift der Wiener Spätromantik. Auf Schlegel geht das Konzept der Progressiven Universalpoesie zurück, eine Form der Poesie, die alle Textgattungen in sich vereinen soll. Diesem Anspruch folgte Schlegel in seinem 1799 veröffentlichten Roman Lucinde. Der Text löste aufgrund seiner modernen collagenartigen Form und der emanzipierten Titelheldin einen großen Skandal aus.
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