Von den Ärzten bis Grönemeyer: Songtexte in der Universal-Bibliothek.

Manche Lieder sind weit mehr als nur flüchtige Unterhaltung für das Radio. Sie sind der Soundtrack ganzer Generationen, kraftvolle politische Statements oder schlichtweg pure Poesie. In der Reclam Universal-Bibliothek finden diese modernen Klassiker nun ihren verdienten Platz direkt neben den großen Werken der Weltliteratur. Ob die kluge Provokation der Ärzte in 40 Songtexte aus Berlin, die poetische Melancholie von Tocotronic, die raue Romantik eines Rio Reiser oder Herbert Grönemeyers unvergessliche Zeilen in Mensch. Songtexte: Hier wird Popkultur als das gewürdigt, was sie ist – zeitlose Lyrik.

 


Punk, Protest und Poesie

AnNa R., die unverkennbare Stimme von Rosenstolz und Gleis 8, war schon immer eine Suchende. Ihre Lieder sind weit mehr als nur Charterfolge – sie sind musikalische Umarmungen, die Millionen Menschen berühren. Diese Auswahl vereint die schönsten Texte aus ihrem Solowerk und von Gleis 8, persönlich kommentiert von Michael Loesl und ergänzt durch einen Essay von Stefan Neuhaus. Zugleich trifft in dieser Sammlung Berliner Punk-Attitüde auf Hamburger Diskurs-Pop: Während Die Ärzte mit Witz, Provokation und genialer Ironie die Welt retten, setzen Tocotronic dem Alltag ihre hochgradig poetische Melancholie entgegen. Zwei Welten, ein gemeinsamer Kern: Songtexte als widerständige Manifeste und zeitlose Literatur.


Poeten des Pop

Von »Gute Nacht, Freunde« bis »Ich bin Klempner von Beruf«: Reinhard Meys Lieder spiegeln das ganze Leben wider. Diese neue Auswahl versammelt die schönsten Texte des legendären Chansonniers aus fast sechs Jahrzehnten. Ebenso unvergesslich ist Herbert Grönemeyer, der nun in der Universal-Bibliothek Einzug hält. Von klugen Alltagsbeobachtungen bis zur ewigen Hymne »Bochum« vereint dieser Band 70 prägende, originalgetreue Songtexte aus über 40 Jahren. Komplettiert wird das Trio durch Rio Reiser. Das Buch feiert den König des deutschsprachigen Rock mit einem Querschnitt seiner Karriere – von »Ton Steine Scherben« bis zu den Soloerfolgen. Das besondere Highlight: 20 bislang unveröffentlichte Texte, kuratiert von seinem Bruder Gert C. Möbius