Übersicht über aktuelle Veranstaltungen
21.03.2026 19:00 Uhr galerie KUB Leipzig
Brillanter Trompeter, Boxer und Jazzlegende
Er ist eine der größten Musikerpersönlichkeiten, seine Silhouette eine Ikone: Miles Davis war eine Naturgewalt, ein Virtuose der Wandlungen, der den Jazz mehrfach neu erfand. Er verband künstlerische Integrität mit Sensibilität und verschob die Grenzen des Jazz – von Birth of the Cool bis Bitches Brew und weit darüber hinaus. Sein Album Kind of Blue gilt vielen als die beste Jazz-Platte aller Zeiten. Weltweit erfolgreich, blieben rassistische Diskriminierung und die daraus resultierende Wut prägend für seine Persönlichkeit.
Doch wer war der Mensch hinter dem Mythos des »Prince of Darkness«? Stefan Hentz zeichnet Leben und Werk dieses außergewöhnlichen Musikers so fundiert wie kenntnisreich nach und dringt tief in das widersprüchliche Genie vor.
In Kooperation mit dem Jazzclub e.V. und musikalischer Begleitung von Volker Heuken & Lorenz Heigenhuber.
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23.03.2026 19:00 Uhr FMP1 Berlin
Denken und Handeln in Zeitzeuginnenschaft
Nach Donald Trumps Wahl zum Präsidenten 2016 avancierte in den USA die englische Ausgabe von Hannah Arendts „Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft“ (1951) zum Bestseller. Manche versuchten, mit dieser Lektüre den wiederaufkommenden Autoritarismus besser zu begreifen. Aber wie kann uns eine Denkerin des 20. Jahrhunderts beim Verständnis der Gegenwart und beim klugen politischen Handeln in unserer fundamentalen Gesellschaftskrise helfen? Im Gespräch mit Maike Weißpflug, selbst politische Theoretikerin und Autorin zweier Bücher über Arendt, sucht Klaus Lederer nach Möglichkeiten, das Werk Hannah Arendts in heutigen Zeiten neu zu lesen. Sich mit Hannah Arendt zu beschäftigen offenbart eine faszinierende Persönlichkeit, deren scharfes, an den Widersprüchen ihres Zeitalters geschultes Denken auf die Befähigung zum politischen Handeln aus ist. Und dessen bedarf es aktuell mehr denn je.
Eintritt frei.
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24.03.2026 19:00 Uhr Stadtbibliothek Heidenheim
Über drei Jahrzehnte Rapmusik aus Deutschland – eine Liebeserklärung
Was macht ein gutes Intro aus? Sind Fortsetzungen von Klassikern eine gute Idee? Gibt es die perfekte Punchline? Jan Wehn geht den entscheidenden Fragen des Deutschraps nach – und findet in drei Jahrzehnten voller Songs, Alben und Geschichten die schönsten und spannendsten Antworten. Er huldigt den prägenden Werken und Figuren, erzählt ihre Hintergründe und Anekdoten und zeigt, warum diese Musik mehr ist als nur Soundtrack einer Generation. Eine längst überfällige Liebeserklärung und schon jetzt ein Standardwerk.
Mit Koljah (Antilopen Gang).
26.03.2026 19:30 Uhr Uwe-Johnson-Bibliothek Güstrow
Wie die Literatur der DDR verschwand
Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt in Ausradiert? exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Eintritt: € 5,- / 3,- VVK
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27.03.2026 09:00 Uhr Universität Konstanz
Das Gespenst des Faschismus
Die Konferenz untersucht die aktuelle politische Lage mit dem Ziel zu klären, ob die Begriffe Populismus, Autoritarismus, Rechtsextremismus oder Faschismus zum Verständnis unserer Gegenwart angemessen sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen konzentrieren sich auf vier zentrale Forschungsbereiche: den historischen Vergleich politischer Konstellationen, Mediennutzung und deren politische Wirkung, rassistische und antifeministische Feindbilder sowie die Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Zukunft.
Weitere Informationen finden Sie hier.
27.03.2026 19:00 Uhr Buchcafé Bad Hersfeld
Leben und Werk der Jazzlegende
Anlässlich des 100. Geburtstags von Miles Davis stellt der Jazzjournalist und Musiker Stefan Hentz seine neue Biografie „Miles Davis. Sound eines Lebens“ vor.
Hentz, einer der profiliertesten deutschen (Jazz-)autoren (Die Zeit, Neue Zürcher Zeitung, Tagesspiegel, WDR, NDR), verbindet biografische Erzählung mit historischen, musiktheoretischen und gesellschaftlichen Einordnungen. So entsteht ein facettenreiches Porträt eines Künstlers, der den Jazz immer wieder neu gedacht und geprägt hat – von Birth of the Cool bis Bitches Brew.
Einen musikalischen Kontrapunkt setzt der regionale Trompeter Jürgen Sprenger, der zentrale Motive aus dem Werk von Miles Davis interpretiert. Im Anschluss ist eine offene Session mit Stücken aus dem Repertoire von Miles Davis geplant.
Eintritt: € 8,-
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31.03.2026 16:15 Uhr Universität Bern
Die brisanten Briefe des Dichters
In den Briefen, die Rilke insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg mit der jungen Mailänder Fürstin Aurelia Gallarati-Scotti wechselte, offenbart der Dichter eine noch immer wenig bekannte und gern verdrängte Seite: Er zeigt offen Sympathien für den italienischen Faschismus und autoritäre Regime – Gallarati-Scotti widerspricht ihm mit humanistischer Klarheit, woraufhin sich Rilke nur noch tiefer verrennt.
Hans-Peter Kunisch gelingt in seiner Biografie mit erzählerischen Mitteln eine brillante Analyse, die das Werk eines der bekanntesten deutschen Dichter und seine politischen Überzeugungen in einen neuen Kontext stellt.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
08.04.2026 19:00 Uhr Hotel Central e.V. Stuttgart
Über drei Jahrzehnte Rapmusik aus Deutschland – eine Liebeserklärung
Was macht ein gutes Intro aus? Sind Fortsetzungen von Klassikern eine gute Idee? Gibt es die perfekte Punchline? Jan Wehn geht den entscheidenden Fragen des Deutschraps nach – und findet in drei Jahrzehnten voller Songs, Alben und Geschichten die schönsten und spannendsten Antworten. Er huldigt den prägenden Werken und Figuren, erzählt ihre Hintergründe und Anekdoten und zeigt, warum diese Musik mehr ist als nur Soundtrack einer Generation. Eine längst überfällige Liebeserklärung und schon jetzt ein Standardwerk.
Mit Dexter.
09.04.2026 19:00 Uhr Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin
Wie die Literatur der DDR verschwand
Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als „staatsnah“ oder „-fern“ eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Moderation: Paul Werner Wagner
Eintritt: € 3,-
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
10.04.2026 18:00 Uhr Stadtmuseum Cottbus
Wie die Literatur der DDR verschwand
Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt in Ausradiert? exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Anmeldung erbeten unter kontakt@fda-brandenburg.de.