Wilde, Oscar: Das Bildnis des Dorian Gray

Wilde, Oscar: Das Bildnis des Dorian Gray

Illustriert von Anna und Elena Balbusso
Übers. von Ingrid Rein
Nachwort von Ulrich Horstmann
Geb. mit Schutzumschlag, Fadenheftung, Lesebändchen
Format 16 × 24 cm
288 S. Mit Farbabb.
Erscheint Ende März 2023
EUR (D) 28,00
ISBN: 978-3-15-011444-5
Der Klassiker von Oscar Wilde – als illustrierte Liebhaberausgabe

Das Bildnis des Dorian Gray ist gerade in Zeiten von Selfie-Kultur und Schönheitswahn eine erneute Lektüre wert – denn gäbe es einen Dorian des 21. Jahrhunderts, so hätte dieser wohl einen populären Instagram-Account. Im England des späten 19. Jahrhunderts besitzt er ein wundersames Porträt, das an seiner statt altert, während er sich hemmungslos seinen Vergnügungen und Ausschweifungen hingeben kann. Doch um sein Geheimnis zu wahren, bedarf es Mittel, die zu einem grausamen Verbrechen führen.

Die Künstlerinnen Anna und Elena Balbusso, ein italienisches Zwillingspaar, haben über 50 Bücher illustriert und wurden mehrfach ausgezeichnet. Ihre Arbeiten sind in großen internationalen Verlagen und Medien erschienen, darunter The New Yorker und The New York Times. Mit ihren Illustrationen für Das Bildnis des Dorian Gray, mit denen sie Wildes ausgeklügeltes Spiel von Sein und Schein virtuos einfangen, erscheinen sie erstmals auf dem deutschsprachigen Buchmarkt.

»Schönheit ist eine Form von Genie – ja, steht noch höher als Genie, da sie keiner Erklärung bedarf. Sie gehört zu den großen Wahrheiten der Welt.«
Oscar Wilde
Oscar Wilde (1854–1900) gilt als einer der bedeutendsten irischen Schriftsteller. Für sein extravagantes Auftreten wurde er im viktorianischen England bewundert, für seine skandalträchtigen Werke kritisiert. Nach seiner Verurteilung zu zwei Jahren Zuchthaus mit schwerer Zwangsarbeit kehrte er als gebrochener Mann zurück. Er starb im Alter von 46 Jahren in einem Pariser Hotel.

Die Übersetzerin:
Ingrid Rein, Anglistin und Germanistin, ist seit über 25 Jahren freiberuflich als literarische Übersetzerin tätig. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf Werken aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.