Baudelaire, Charles: Die Blumen des Bösen

Übers.: Fahrenbach-Wachendorff, Monika
Nachw.: Köhler, Hartmut
260 S.
ISBN: 978-3-15-020604-1
10,00 €

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Ein Skandalbuch der modernen Literatur, das bei seinem Erscheinen im Jahr 1875 gleich verboten wurde – das ist der Gedichtzyklus Die Blumen des Bösen (Original: Fleurs du Mal). Die düsteren Verse kreisen um den Menschen am Abgrund, das Spannungsverhältnis von entwurzeltem Individuum und monströs erscheinender Großstadt, um das Morbide, Bizarre und um eine seinerzeit skandalöse Erotik.
Die Übersetzung von Monika Fahrenbach-Wachendorff, eine gereimte Versübertragung, setzt sich zum Ziel, Baudelaires Text, vor allem seine Bilder, genau wiederzugeben und die Dichte und Eindringlichkeit des Originals zu bewahren. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.
An den Leser
Spleen und Ideal
Pariser Bilder
Der Wein
Blumen des Bösen
Aufruhr
Der Tod
Verbotene, aus der ersten Auflage (1857) herausgenommene Gedichte
Gedichte, die in der dritten Auflage (1868) hinzugefügt wurden

Zu dieser Ausgabe
Nachwort
Zeittafel
Verzeichnis der Überschriften und Gedichtanfänge
Charles-Pierre Baudelaire (9.4.1821 Paris – 31.8.1867 Paris) ist einer der berühmtesten französischen Schriftsteller. Baudelaire, der bereits mit fünf Jahren seinen leiblichen Vater verliert, wächst in einem gestörten Verhältnis zu seinem Stiefvater auf – einem ehrgeizigen Offizier und späteren Admiral. Wegen eines vorangegangenen Schulverweises muss Baudelaire das Baccalauréat als Externer abschließen. Anstatt dem begonnenen Jura-Studium nachzugehen, gibt sich Baudelaire einem ausschweifenden Leben in der Pariser Literaten- und Künstlerszene hin. Bei einer Prostituierten steckt er sich mit Syphilis an. Während der Revolution 1848 ist er Teil der Aufstände in Paris. Sein Leben ist bis zum Schluss von finanziellen wie gesundheitlichen Problemen geprägt.
Charles Baudelaires einziger Gedichtband Les Fleurs du Mal (Blumen des Bösen) ist Ausdruck seiner morbiden Faszination für das Hässliche und den Verfall, was ihn zu einem Vorläufer der Dekadenz-Dichtung macht. Der Band brachte ihm einen Strafprozess wegen Beleidigung der öffentlichen Moral ein. Bekannt war Baudelaire seinen Zeitgenossen als Kunstkenner, Wagner-Enthusiast und Übersetzer der Schauerliteratur Edgar Allan Poes, den er als einen Bruder im Geiste ansah. Mit dem posthum erschienen Le Spleen de Paris (dt. Der Spleen von Paris) erschafft Baudelaire eine neue literarische Gattung: das Prosagedicht.
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