Zweig, Stefan: Verwirrung der Gefühle

Zweig, Stefan: Verwirrung der Gefühle

Hrsg. von Elisabeth Erdem und Klemens Renoldner
140 S. 4 Abb.
ISBN: 978-3-15-020691-1
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»Wir erleben Myriaden Sekunden, und doch wird’s immer nur eine, eine einzige, die unsere ganze innere Welt in Wallung bringt« – und es ist jene Sekunde, an die sich der 60-jährige Englischprofessor erinnert, als er die ihm gewidmete Festschrift durchsieht, in der so viele Namen stehen, aber der eine fehlt: der Name jenes Mannes, der sein Schicksal bestimmte. Die Erinnerung ruft ihn in seine Jugend zurück, in seine Studienzeit, als eine brillante Vorlesung seine Leidenschaft für das Lernen weckte – und eine eigentümliche Faszination für den ergrauten Professor. Er suchte die Nähe des Professors, wollte ihm helfen, sein großes wissenschaftliches Werk zu vollenden. Der Professor zeigte sich erfreut, doch wendete er sich dann wieder von seinem Schüler ab, der damals nicht verstand, warum …
Stefan Zweigs Novelle von 1927 ist einer der wichtigsten Coming-out-Texte der Weltliteratur. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.
Verwirrung der Gefühle
Private Aufzeichnungen des Geheimrates R. v. D.

Anhang
Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Nachwort
Zugänge
Beziehungen zu Zweigs Werk
Zeitgenössische und wissenschaftliche Rezeption
Zeittafel
Stefan Zweig (28.11.1881 Wien – 23.2.1942 Petropolis bei Rio de Janeiro) stammte aus einem großbürgerlichen jüdischen Elternhaus, studierte Romanistik, Germanistik und Philosophie in Berlin und Wien und promovierte 1904. Nach Aufenthalten in Salzburg und Wien emigrierte er 1934 zunächst nach London, 1941 dann nach Brasilien, wo er und seine Frau sich 1942 das Leben nahmen. Zweig war erfolgreich mit psychoanalytisch orientierten Novellen, Erzählungen und einem Roman, in denen erotische, emotionale oder existentielle Gefährdungen, Konflikt- und Bewährungssituationen thematisiert werden.
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