Carsten Gansel
Ausradiert?
Wie die Literatur der DDR verschwand
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Produktbeschreibung
- 383 Seiten - 40 schwarz-weiß Abbildungen
- ISBN: 978-3-15-011566-4
- Produktart: Hardcover
- Abmessung: 215 mm x 135 mm
- Erschienen: 18.03.2026
- Autor / Autorin: Carsten Gansel
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Carsten Gansel, geb. 1955 in Güstrow, war seit 1995 über Jahrzehnte hinweg der einzige Ostdeutsche auf einer Professur für Deutsche Literatur an einer westdeutschen Universität. Er lehrt an der Justus-Liebig-Universität Gießen, ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, Vorsitzender der Jury zur Verleihung des Uwe-Johnson-Literaturpreises sowie Vorsitzender der Christa-Wolf-Gesellschaft. Zuletzt erschienen u. a. seine Brigitte-Reimann-Biographie Ich bin so gierig nach Leben und die Neuedition von Theodor Plieviers Roman Stalingrad.
Literatursalon mit Carsten Gansel
28.04.2026 18:00 Uhr FMP 1 Berlin
Wie die Literatur der DDR verschwand
Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt in Ausradiert? exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Buchpräsentation mit Carsten Gansel
27.05.2026 19:00 Uhr Stadttheater Kamenz
Wie die Literatur der DDR verschwand
Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt in Ausradiert? exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Lesung und Gespräch mit Carsten Gansel
29.05.2026 19:30 Uhr Frau Rilke Buchladen Neustrelitz
Wie die Literatur der DDR verschwand
Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt in Ausradiert? exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Eintritt: € 15,-
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Lesung und Gespräch mit Carsten Gansel
29.04.2026 19:00 Uhr Schloss Ettersburg
Wie die Literatur der DDR verschwand
Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt in Ausradiert? exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Moderation: Michael Hametner
Eintritt: € 12,-
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Lesung und Gespräch mit Carsten Gansel
23.04.2026 17:00 Uhr Bundesarchiv Neubrandenburg
Von der Demontage der DDR-Literatur
Mit dem Ende der DDR vollzog sich ein radikaler Umbruch in der ostdeutschen Buchlandschaft. Innerhalb kürzester Zeit wurde das literarische Erbe fast vollständig abgewickelt: Unzählige Bücher landeten im Müll, Verlage wurden zu Schleuderpreisen verkauft und Bibliotheken mussten schließen. Viele Schriftsteller sahen sich zudem mit dem pauschalen Vorwurf der Systemnähe konfrontiert, was zu ihrer Verdrängung aus dem öffentlichen Diskurs führte. Das hatte Folgen, die bis in die Gegenwart reichen.
Der Germanistik-Professor Dr. Carsten Gansel zeigt, inwieweit Literatur die Widersprüche der DDR-Gesellschaft authentisch erfasst hat. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen und fordert ein Gespräch zwischen Ost und West auf Augenhöhe.
Eintritt frei.
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