Bertolt Brecht

Dreigroschenroman

Der große Verbrecherroman illustriert von Henrik Schrat – Mit einem Essay von Walter Benjamin

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Dieser Artikel erscheint am 12.05.2027

»Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?«

In seinem rasanten und tiefschwarzen Gaunerroman führt uns Bertolt Brecht in das London der Jahrhundertwende, wo sich zwei skrupellose Geschäftemacher einen erbitterten Machtkampf liefern: der Bettlerkönig Peachum, der das Mitleid meisterhaft zu vermarkten weiß, und sein Schwiegersohn Macheath, der das Messer gegen den Kugelschreiber tauscht und sich zum Konzerndirektor aufschwingt. Fragt sich nur, wer das Handwerk der Ausbeutung besser beherrscht …

Indem er die Verhältnisse in den Blick nimmt, die zum Faschismus geführt haben, bleibt der Dreigroschenroman bedrohlich aktuell. Wie funktioniert Manipulation und was passiert, wenn man andere für sich denken lässt? Und wie können wir noch erkennen, wo die wahren Verbrecher stecken?

Der vielfach preisgekrönte Künstler Henrik Schrat versetzt den Text in seinen doppelbödigen Zeichnungen spielerisch in unsere Zeit. Ergänzt wird der Band durch Walter Benjamins Essay »Acht Jahre«.

»Der Künstler Henrik Schrat zeichnet das kollektive Unbewusste.«
Kathleen Hildebrand, Süddeutsche Zeitung


Produktbeschreibung

  • 400 Seiten - Diverse Abbildungen
  • ISBN: 978-3-15-011637-1
  • Produktart: Hardcover
  • Ausstattung: Fadenheftung, Lesebändchen
  • Abmessung: 215 mm x 135 mm
  • Erschienen: 12.05.2027
  • Autor / Autorin: Bertolt Brecht
  • Illustriert von: Henrik Schrat
  • Nachwort von: Walter Benjamin

Entdecken Sie zu diesem Buch

Bertolt Brecht (1898–1956) war einer der einflussreichsten deutschen Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Das Aufführungsverbot seiner Stücke in Deutschland bewog ihn 1933 dazu, ins dänische Exil zu gehen, wo er u. a. den Dreigroschenroman schrieb.
Walter Benjamin (1892–1940) entstammte einer jüdisch-großbürgerlichen Familie und war ein deutscher Philosoph, Kulturkritiker und Übersetzer. Seine Philosophie ist geprägt durch seinen Kontakt zu Theodor W. Adorno, Max Horkheimer und Bertolt Brecht.
Henrik Schrat, geb. 1968, studierte Malerei und Bühnenbild in Dresden, schloss einen Master an der Slade School in London ab und promovierte in Essex über Unterschiede von bild- und textbasiertem Wissen. Seit 1995 realisiert er internationale Ausstellungen, Projekte und Bücher. Im Zentrum seiner Arbeit stehen zeitgenössische Fragen, die er durch das Prisma populärer Geschichten – von Märchen bis Science-Fiction – verarbeitet. 2019 bis 2025 bebilderte er eine Komplettausgabe von Grimms Märchen. Er lebt und arbeitet in Berlin und unterrichtet seit 2019 in Yiyang, China.