Alice Berend

Frau Hempels Tochter. Roman

Eine Familiengeschichte aus dem Berlin der 1920er Jahre – Reclams Klassikerinnen

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Ein Roman aus dem Berlin der Jahrhundertwende

Die Schustertochter Laura lebt mit ihren Eltern in einem Berliner Mietshaus, in dem sich die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten begegnen. Seit sie als Kindermädchen für den Bankdirektor im gleichen Haus arbeitet, träumt sie von Besserem – besonders, als sie am Fenster gegenüber einen melancholisch dreinschauenden jungen Mann entdeckt. Wird es ein Happy End für Laura und ihren verarmten Grafen geben?


Produktbeschreibung

  • ISBN: 978-3-15-962358-0
  • Produktart: E-Book
  • Ausstattung: E101
  • Erschienen: 12.02.2025
  • Autor / Autorin: Alice Berend
  • Nachwort von: Margret Greiner

Entdecken Sie zu diesem Buch

Alice Berend (1875–1938) war eine erfolgreiche jüdische Schriftstellerin, deren Werke vor 1933 sechsstellige Auflagen erreichten. Als die Nationalsozialisten ihr Werk verboten und verbrannten, wanderte Alice Berend in die Schweiz und später nach Italien aus. Margret Greiner, geb. 1943, ist Germanistin und Publizistin. Über Alice Berends Schwester, die Malerin Charlotte Berend-Corinth, hat sie die Biographie Ich will mir selbst gehören veröffentlicht.

Literarisches Gespräch mit Margret Greiner

24.09.2026 19:30 Uhr Die GEMEINNÜTZIGE Lübeck

Litterärisches Gespräch – Milieu und Witz

Alice Berend wuchs in einem großbürgerlichen jüdischen Haushalt in Berlin auf. Schon früh begann sie zu schreiben, erst als Journalistin, als Stückeschreiberin für ein Kindertheater, schließlich als Romanautorin. Ihre Schwester Charlotte wurde eine Malerin, Schülerin und Ehefrau von Lovis Corinth. Zwischen 1912 und 1933 erlebte die Erfolgsautorin eine Millionenauflage ihrer Romane, die durch kenntnisreiche, ironisch durchwirkte Schilderung des Berliner Kleinbürger-Milieus bestechen. Berends Protagonistinnen kämpfen mit Witz und praktischer Lebensweisheit um den sozialen Aufstieg. Als Jüdin durfte Alice Berend in Nazideutschland nicht mehr publizieren, zog sich nach Italien zurück und starb verarmt 1938. 

Margret Greiner wird aus dem Roman „Frau Hempels Tochter" lesen und über Leben und Werk der Autorin referieren, die wesentlich mehr war als eine „Trivialschriftstellerin“. 

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