Ingo Reuter

Weltuntergänge. Vom Sinn der Endzeit-Erzählungen

[Was bedeutet das alles?] – Reuter, Ingo – Erläuterungen – Denkanstöße – Analyse

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Das Ende ist nahe – schon immer. Ingo Reuter untersucht, warum Erzählungen vom Untergang seit jeher Konjunktur haben und was sie bewirken können. Denn wer von Weltuntergängen spricht, der redet immer auch von Gerechtigkeit und denkt in die Zukunft. Wer kann sich am Ende retten? Was hat es mit dem Menschen auf sich, dass er verantwortlich für seinen eigenen Untergang sein kann? Und besteht Hoffnung auf Rettung?
Reuter zeigt an Weltuntergangserzählungen von biblischer Zeit bis heute, aber auch an Filmen und Videospielen, warum die Menschheit nicht ohne imaginierte Untergänge auskommt.


Produktbeschreibung

  • ISBN: 978-3-15-961696-4
  • Produktart: E-Book
  • Ausstattung: E101
  • Reihe: Reclams Universal-Bibliothek
  • Erschienen: 15.05.2020
  • Autor / Autorin: Ingo Reuter

Entdecken Sie zu diesem Buch

Dr. Ingo Reuter, geb. 1968 in Duisburg, ist apl. Professor für Religionspädagogik an der kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Paderborn. Arbeitsschwerpunkte bilden kulturhermeneutische Fragen in Theologie, Philosophie und Medien. Er hat zahlreiche Beiträge zu Phänomenen der populären Kultur verfasst. Zuletzt veröffentlichte er: "›The Walking Dead‹ – Über(-) Leben in der schlechtesten aller möglichen Welten", Würzburg 2018; "SURFACES/Oberflächen", Würzburg 2019; "Der christliche Glaube im Spiegel der Popkultur", Wiesbaden 2020.

Einleitung: Fünf vor zwölf oder schon kurz danach?

 

I Erstsichtungen: Schuld, Rettung und Neubeginn

II Fluten als das große Reinemachen

III Apokalypse als ersehnter Neubeginn

IV Weltuntergang durch Gefahr von außen

V Weltuntergang durch Technik: Klima, Strahlung, Maschinen, Atomkrieg

VI Weltuntergang durch virale Ansteckung

VII Vom Sinn des Schreckensbildes

 

Anmerkungen

Leseempfehlungen und Filme in Auswahl

Zum Autor


Lesung mit Ingo Reuter

12.03.2026 19:00 Uhr Johannes a Lasco Bibliothek

Das Ende war immer schon nah - Weltuntergänge in der Literatur

Seit antiken Zeiten kursieren Geschichten über das Ende der Welt. Geändert hat sich, dass wir ihn heute selbst machen können, den Weltuntergang. Und dass kein höheres Wesen mehr zur Rettung bereitsteht. Und so ändern auch die Geschichten vom Weltuntergang und davon, wie es danach vielleicht doch weitergeht, ihren Tonfall. Ob die impliziten Warnungen der Erzählungen von Apokalypse und Postapokalypse noch gehört werden? Zumindest lässt sich beim Lesen viel über den Menschen und das Menschsein lernen.
Ingo Reuter wird anhand verschiedener Beispiele der Literatur das Thema beleuchten.

Einritt frei, Spenden willkommen.

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