Gespräch mit Maike Weißpflug

23.03.2026 19:00 Uhr FMP1 Berlin

Denken und Handeln in Zeitzeuginnenschaft

Nach Donald Trumps Wahl zum Präsidenten 2016 avancierte in den USA die englische Ausgabe von Hannah Arendts „Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft“ (1951) zum Bestseller. Manche versuchten, mit dieser Lektüre den wiederaufkommenden Autoritarismus besser zu begreifen. Aber wie kann uns eine Denkerin des 20. Jahrhunderts beim Verständnis der Gegenwart und beim klugen politischen Handeln in unserer fundamentalen Gesellschaftskrise helfen? Im Gespräch mit Maike Weißpflug, selbst politische Theoretikerin und Autorin zweier Bücher über Arendt, sucht Klaus Lederer nach Möglichkeiten, das Werk Hannah Arendts in heutigen Zeiten neu zu lesen. Sich mit Hannah Arendt zu beschäftigen offenbart eine faszinierende Persönlichkeit, deren scharfes, an den Widersprüchen ihres Zeitalters geschultes Denken auf die Befähigung zum politischen Handeln aus ist. Und dessen bedarf es aktuell mehr denn je.

Eintritt frei.

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