01.03.2026 11:00 Uhr QuäkerHaus Bad Pyrmont
Krieg dem Kriege und ein Leben für den Frieden
Ernst Friedrich (1894–1967) führte ein Leben, in dem sich die die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts spiegelt. Vom Kleinbürger, der sich als Arbeiterkind ausgab, zum Anarchopazifisten, vom Schauspieler zum Gründer des ersten Antikriegsmuseums: Friedrichs Weg führte ihn durch die Grauen des Ersten Weltkriegs und die Wirren der Weimarer Republik, der Nazizeit und ins Exil.
Agnes Imhof schildert seine Biografie so fesselnd wie eindrücklich und beleuchtet seinen unermüdlichen Kampf für Frieden und Freiheit, den er mit politischem Engagement und einzigartigem Lebensmut verband.
Diese Lesung untermalt Agnes Imhof mit Friedensliedern jener Zeit, begleitet von Barbara Dembowsi am Flügel.
Eintritt frei, um Spende wird gebeten.
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03.03.2026 18:00 Uhr Alte Feuerwache Mannheim
Und hinter tausend Stäben – Welche Welt?
Rainer Maria Rilke als Santa Claus?! Ernst, heiter und bedrohlich zugleich? Mit diesem Bild beginnt der österreichische Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz seine Rilke-Biographie. Das klingt doch mal nach einem anderen Blick – und den braucht es! Denn 2025 jährt sich nicht nur Rilkes 150. Geburtstag, sondern 2026 auch sein 100. Todestag.
Wie kann das gehen? Nun, man frage Clemens J. Setz und Barbara Auer, ob sie sich der Sache annehmen würden. Und siehe da: Sie fördern einiges an Merkwürdigkeiten zutage. Großes und Kleines aus dem Leben des Rainer Maria Rilke und vor allem aus dem Bergwerk seiner Texte und deren Betrachtungen durch die Außenwelt. Für den Mannheimer Abend hat Clemens J. Setz aus Rilkes Gedichten, Briefen und Prosa Passagen ausgewählt und arrangiert. Barbara Auer wird sie lesen, mit ihrem hinreißend einfühlsamen Sinn für die komischen und traurigen Seiten des allzu menschlichen Lebens, das Rainer Maria Rilke in Sprache fasste und selbst lebte.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Lesen.Hören Literaturfests.
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05.03.2026 19:30 Uhr Secontique Schwäbisch Hall
Von der Freiheit des Verzichtens
Verzicht – das klingt erst einmal wenig attraktiv. Man denkt an Verbote und Entbehrungen, an Verlust anstatt an Lust. Man denkt an das Aufgebenmüssen von vielem, was das Leben angenehm und schön macht. Im Bereich des Politischen kann der Verzicht zum Kampfbegriff werden.
Ruben Zimmermann plädiert dafür, das Verzichten als individuell und sozial wertvolle Handlungsweise zu verstehen. Der freiwillige Verzicht unterscheidet sich vom auferlegten Verbot und bietet Chancen. Denn Verzicht ist seinem Wesen nach von Freiheit und Freiwilligkeit gekennzeichnet.
Prof. Dr. Ruben Zimmermann, wird für seinen Vortrag und das Gespräch mit ihm live aus Mainz zugeschaltet. Er wird insbesondere das Fasten und den Konsumverzicht thematisieren.
Eintritt: € 8,-
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10.03.2026 18:30 Uhr VHS-Forum im Museum am Neumarkt Köln
Zum internationalen Frauentag
Historikerin Dr. Claudia Kemper diskutiert die Komplexität von Geschlechterordnung und Gewalt und wie diese sich fortsetzt, wenn die Gewalt längst beendet ist oder weit entfernt stattfindet.
Nach ihrem Input wird Claudia Kemper mit Dr. Monika Hauser diskutieren. Hauser ist Gynäkologin und Gründerin der in Köln ansässigen und international agierenden Frauenorganisation medica mondiale, die sich gegen die allgegenwärtige sexualisierte Kriegsgewalt gegen Frauen einsetzt. Sie fordert: Frauenrechtsorganisationen und Aktivist*innen müssen politisch gestärkt und bei Verhandlungen und Wiederaufbau beteiligt sein.
Mit beiden Referentinnen führt an diesem Abend die Kölner Journalistin Alexandra Eul das Gespräch.
Eintritt kostenlos.
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26.03.2026 19:30 Uhr Uwe-Johnson-Bibliothek Güstrow
Wie die Literatur der DDR verschwand
Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt in Ausradiert? exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
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12.04.2026 11:30 Uhr Schulungshaus Hamburg-Wasser
Das Jahr in Büchern. Literaturtipps für jeden Tag
Welche Romane, Gedichte oder Theaterstücke lohnt es, wieder in die Hand zu nehmen oder erstmals für sich zu entdecken? Rainer Moritz macht aus der Not eine Tugend und gibt unerschrocken satte 366 Literarturtipps.
Veranstalter: Kulturkreis Torhaus Wellingsbüttel
15.04.2026 18:30 Uhr VHS Recklinghausen
Gewalt und die Grenzen der Ungleichheit
In Debatten um Superreiche heißt es oft, deren Kritiker seien nur neidisch. Doch geht es dabei nicht um Neid. Christian Neuhäusers profunde Analyse zeigt, dass Gesellschaften, die extreme Formen der Ungleichheit zulassen, nicht friedlich, sondern strukturell zutiefst gewalttätig sind. Und je ungleicher, desto gewalttätiger sind sie. Doch was ist soziale Ungleichheit überhaupt? Wann wird sie gewaltförmig? Und was können wir dieser Gewalt entgegensetzen?
Eine fundierte Analyse und ein eindringliches Plädoyer zu einem der drängendsten Themen unserer Zeit.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Recklinghausen durchgeführt.
Eintritt: 8 €
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15.04.2026 19:00 Uhr Kulturhaus Stadtbücherei Wertheim
Die Antwort auf die Frage: »Was soll ich lesen?«
Welche Romane, Gedichte oder Theaterstücke lohnt es, wieder in die Hand zu nehmen oder erstmals für sich zu entdecken? Rainer Moritz macht aus der Not eine Tugend und gibt unerschrocken satte 366 Literarturtipps.
19.04.2026 17:00 Uhr Der Buchladen Rügen
Die Antwort auf die Frage: »Was soll ich lesen?«
Welche Romane, Gedichte oder Theaterstücke lohnt es, wieder in die Hand zu nehmen oder erstmals für sich zu entdecken? Rainer Moritz macht aus der Not eine Tugend und gibt unerschrocken satte 366 Literarturtipps.
06.07.2026 19:00 Uhr Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht
Das Jahr in Büchern. Literaturtipps für jeden Tag
Welche Romane, Gedichte oder Theaterstücke lohnt es, wieder in die Hand zu nehmen oder erstmals für sich zu entdecken? Rainer Moritz macht aus der Not eine Tugend und gibt unerschrocken satte 366 Literarturtipps.
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