Übersicht über aktuelle Veranstaltungen

Lesung und Gespräch mit Carsten Gansel

11.10.2026 11:00 Uhr La Casita Wuthenow

Europäisches Literaturfestival “Neben der Spur”

Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt in Ausradiert? exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Moderation: Peter Böthig

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Matinee mit Peter Gaymann

18.10.2026 11:00 Uhr Buchhandlung Augustinok Waldkirch

Wein und Sein

Von edlen Tropfen und billigem Fusel, der hohen Kunst der Kennerschaft und den Hindernissen zur Gaumenfreude: Mit feinem Witz und einem gewohnt sicheren Gespür für das Genussvolle feiert Peter Gaymann in seinen Weingedichten alles, was zwischen Rebstock und dem Duett der Gläser liegt. Ob Chardonnay oder Chianti, Weinseligkeit oder Katerstimmung – begleitet von seinen Cartoons wird jedes Gedicht zu einem liebevollen Augenzwinkern. Ein herrlich humorvoller Weinführer, der Kennern wie Genießern ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird.

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Online-Vortrag von Reinold Schmücker

21.10.2026 19:00 Uhr

Kann ein Krieg gerecht sein? 

Kann man sich nicht kaum einen größeren Gegensatz vorstellen als den zwischen Gerechtigkeit und Krieg? Bezeichnet der Begriff der Gerechtigkeit nicht das Gegenteil von Unrecht und Unterdrückung, Benachteiligung und Gewaltherrschaft? Ist Krieg nicht demgegenüber untrennbar verbunden mit der Entfesselung von Gewalt, mit unermesslichem Leid und dem Tod einer Vielzahl von Menschen?

Der Vortrag macht deutlich: Wer Krieg verhindern will, muss danach fragen, unter welchen Bedingungen Krieg moralisch gerechtfertigt wäre. Die Theorie des gerechten Krieges stellt dafür einen wichtigen Maßstab zur Verfügung, der es ermöglicht, die Illegitimität eines Krieges zu erkennen.

Teilnahmegebühr: € 5,-

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Musikalische Lesung mit Stefan Hentz

26.10.2026 18:30 Uhr Kulturwerkstatt Auf AEG Nürnberg

NUEJAZZ Festival 2026

Man kann ein Instrument spielen, und man kann ein Instrument beherrschen. Oder man kann Miles Davis sein, der mit seiner Trompete nebenbei den Jazz mehrmals umbaute. Von der Eleganz des Cool Jazz zu den elektrischen Klangwelten von „Bitches Brew“ oder dem futuristischen „Tutu“: Stillstand war für ihn nie eine Option. Lieber riskierte Miles den nächsten Irrtum als die Wiederholung des letzten Erfolgs runterzuspulen. Doch so sehr er weltweit gefeiert wurde – rassistische Diskriminierung blieb lebenslang seine bestimmende Grunderfahrung. Die Wut darüber wurde Teil seiner Legende und prägte auch seine komplexe Persönlichkeit. So schilderte er es selbst. Aber wer war der Mensch hinter dem Mythos?

Der Hamburger Kulturjournalist Stefan Hentz versucht sich an einer Antwort und stellt mit „Miles Davis – Sound eines Lebens“ eine neue Biografie vor. Bei dieser besonderen Lesung erzählt er aber nicht einfach aus dem Leben einer Legende, er verbindet Geschichten, Hintergründe und überraschende Fundstücke mit Live-Musik. Begleitet von Marco Kühnl am Bass – feste Größe der Nürnberger Jazzszene und Mitbegründer des NUEJAZZ – sowie der jungen Saxofonistin Estelle Dupont, die als Mitglied des Bundesjazzorchesters zu den interessanten Nachwuchsstimmen des deutschen Jazz gehört. Gemeinsam spannen sie einen vielschichtigen musikalischen Bogen – ganz im Sinne eines Musikers, der nie lange dort blieb, wo ihn alle vermuteten.

Eintritt frei.

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Online-Veranstaltung mit Eva Ladipo

29.10.2026 19:00 Uhr

Das neue Schweigen um alte Männerbilder

Destruktiver männlicher Zorn, Machtphantasien und Frauenhass scheinen die Welt zu bestimmen. Wütende autoritäre Politik wird nicht nur überproportional von Männern betrieben, sondern auch überproportional von Männern gewählt. Die Journalistin und Politikwissenschaftlerin Eva Ladipo analysiert in ihrem Buch “Not am Mann” was passiert, wenn Männer sich in den Narrativen von Popkultur, Politik und Medien nicht mehr wiederfinden. Es entsteht ein Vakuum für rechte Influencer, toxische Männerforen und autoritäre Vorbilder.Müssen Jungen und Männer - wieder? - das Gefühl bekommen, gesehen zu werden? Und wie könnte es gelingen?

Eintritt frei.

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Buchvorstellung mit Carsten Gansel

04.11.2026 18:00 Uhr Stadtbibliothek Guben

Wie die Literatur der DDR verschwand

Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.

Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.

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Talk mit Manuel Scheidegger

04.11.2026 19:30 Uhr Urania Berlin

Berlin Science Week 2026

Der Philosoph Manuel Scheidegger plädiert für eine Rehabilitation von Dummheit und menschlicher Fehlbarkeit als menschliche Ressourcen, die uns von Maschinen unterscheiden – und dadurch zu echter Klugheit führen.

In einem mitreißenden Talk zeigt Manuel Scheidegger humorvoll und mit philosophischer Tiefe, warum die Zukunft der Intelligenz nicht in Perfektion liegt, sondern darin, unsere Beschränktheit zu akzeptieren. Er lädt das Publikum ein zu entdecken, warum Unsicherheit eine menschliche Kraft ist und Nicht-Wissen eine kreative, soziale Intelligenz beflügelt – und uns von KI unterscheidet.

Mit Video-Schnipseln, Netz-Fundstücken, Sound und seiner ansteckenden Begeisterung für Theorie gelingt es Manuel Scheidegger, komplexe Gedanken spielerisch zu vermitteln. Das Publikum ist eingeladen, mit digitalen Tools oder in spontanen Dialogen mitzudenken und weiter zu diskutieren.

Eintritt: € 8,- / 5,- / 3,-

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Lesung und Gespräch mit Carsten Gansel

06.11.2026 18:30 Uhr Stadthallte Hohen Neudorf

Wie die Literatur der DDR verschwand

Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.

Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.

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Lesung und Gespräch mit Peter Gaymann

07.11.2026 19:00 Uhr Kirchzartener Bücherstube

Wein und Sein

Von edlen Tropfen und billigem Fusel, der hohen Kunst der Kennerschaft und den Hindernissen zur Gaumenfreude: Mit feinem Witz und einem gewohnt sicheren Gespür für das Genussvolle feiert Peter Gaymann in seinen Weingedichten alles, was zwischen Rebstock und dem Duett der Gläser liegt. Ob Chardonnay oder Chianti, Weinseligkeit oder Katerstimmung – begleitet von seinen Cartoons wird jedes Gedicht zu einem liebevollen Augenzwinkern. Ein herrlich humorvoller Weinführer, der Kennern wie Genießern ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird.

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Lesung mit Norma Schneider

12.11.2026 19:30 Uhr Buchhandlung Kape Velbert-Langenberg

Die LGBTQIA*-Bewegung und ihren Kampf für Gleichberechtigung

Queer bedeutet Vielfalt: Queere Menschen haben unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, queer ist alles, was Kategorien sprengt und Heteronormativität in Frage stellt.
Die Journalistin Norma Schneider führt ein in all things queer, erzählt von queerer Identität und Community, macht neugierig auf Queer Theory und Queer Culture und beschreibt den bis heute andauernden Kampf für Gleichstellung und gegen Queerfeindlichkeit.

Eintritt: € 18,-

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