Theodor Fontane

Frau Jenny Treibel. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

[Reclam XL – Text und Kontext] – Erweiterte Neuausgabe 2026 – Abitur-Lektüre Nordrhein-Westfalen 2029

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Dieser Artikel erscheint am 10.02.2027

Erweiterte Neuausgabe 2026: Werktext seiten- und zeilengleich mit der Ausgabe Reclams Universal-Bibliothek 07635

Besitz statt Poesie: Die Scheinwelt der Berliner Bourgeoisie im bürgerlichen Realismus

In seinem satirisch-humorvollen Gesellschaftsroman Frau Jenny Treibel, der 1892 veröffentlicht wurde, entlarvt Fontane die Hauptfiguren in ihren egoistischen Intrigen deutlich genug als sentimental, dünkelhaft oder bieder-pragmatisch. Dennoch kann man schmunzelnd Sympathie gegenüber den Gestalten entwickeln, die zu so erfrischenden Schlüssen kommen wie: »Geld ist Unsinn, Wissenschaft ist Unsinn, alles ist Unsinn. Professor auch«. Wer es bestreite, sei ein Ochse.

Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:

  • Reclam XL bietet den sorgfältig edierten Werktext – seiten- und zeilengleich mit der entsprechenden Ausgabe aus Reclams Universal-Bibliothek.
  • Das Format ist größer (12,2 × 20 cm) als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
  • Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
  • Ein Materialienteil mit Text- und Bilddokumenten erleichtert die Einordnung und Deutung des Werkes im Unterricht.
  • Natürlich passen auch alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu!

Produktbeschreibung

  • 250 Seiten - 1 Abbildungen
  • ISBN: 978-3-15-016183-8
  • Produktart: Taschenbuch
  • Abmessung: 200 mm x 122 mm
  • Reihe: Reclam XL – Text und Kontext
  • Erschienen: 10.02.2027
  • Auflage: Erw. Neuausgabe 2026
  • Autor / Autorin: Theodor Fontane
  • Herausgegeben von: Wolfgang Pütz

Entdecken Sie zu diesem Buch

Theodor Fontane (d. i. Henri Théodore F., 30.12.1819 Neuruppin – 20.9.1898 Berlin) arbeitete zunächst als Apothekergehilfe und unterrichtete Pharmazie in einem Berliner Krankenhaus, wandte sich dann aber der Schriftstellerei zu. Zu Anfang war er im Presseapparat der preußischen Regierung beschäftigt, seit 1860 arbeitete er als Zeitungsredakteur und Kriegsberichterstatter und schrieb auch Theaterkritiken. Als Schriftsteller wurde er zuerst durch Balladen bekannt. Erst in Alter von fast 60 Jahren begann er sein umfangreiches Romanwerk, das als Höhepunkt des realistischen Zeit- und Gesellschaftsromans gilt.
Wolfgang Pütz ist promovierter Literaturwissenschaftler und Gymnasiallehrer für die Fächer Deutsch und Französisch. Zugleich lehrt er am Romanischen Seminar an der Universität zu Köln.