Jenny Erpenbeck

Geschichte vom alten Kind

Jenny Erpenbecks hochgelobter Debütroman – Eine politische Parabel mit DDR-Bezug – 14837

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Dieser Artikel erscheint am 17.03.2027

Das radikalste Verweigerungs-Szenario der Gegenwartsliteratur

Ein Mädchen wird nachts aufgegriffen: Niemand weiß, wo es herkommt; niemand kennt seinen Namen. Das Kind umgibt eine verstörende Aura der Unbestimmbarkeit. Es ist weder schön noch hässlich – vielmehr seltsam formlos. Doch hinter dem leeren Spiegel, den man erblickt, wenn man in das Gesicht des Kindes sieht, lauert ein Geheimnis. Eine Parabel über die Angst vor der Freiheit und das radikale Verweigern des Lebens.
Mit einem Nachwort.
Zuerst erschienen bei Eichborn (1999).

  • Jenny Erpenbecks hochgelobter Debütroman als moderner Klassiker
  • Die DDR-Vergangenheit als zeitlose Parabel
  • Von hypnotisch-faszinierender sprachlicher Präzision

Produktbeschreibung

  • 150 Seiten
  • ISBN: 978-3-15-014837-2
  • Produktart: Taschenbuch
  • Abmessung: 148 mm x 96 mm
  • Reihe: Reclams Universal-Bibliothek
  • Erschienen: 17.03.2027
  • Autor / Autorin: Jenny Erpenbeck
  • Nachwort von: Friedhelm Marx

Entdecken Sie zu diesem Buch

Jenny Erpenbeck, geb. 1967 in Ost-Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle Geschichte vom alten Kind. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihre Werke wurden vielfach ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie den Internationalen Stefan-Heym-Preis 2023 sowie den International Booker Prize 2024 für ihren Roman Kairos.
Friedhelm Marx, geb. 1963, ist Professor für Neue deutsche Literaturwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört u.a. die Gegenwartsliteratur; neben einem Band zu Jenny Erpenbeck publizierte er zahlreiche weitere Beiträge zu bedeutenden Autorinnen und Autoren der Gegenwart wie Uwe Timm, Annette Pehnt, Wilhelm Genazino, Kathrin Röggla, Clemens J. Setz, Julia Schoch, Daniel Kehlmann, Lutz Seiler u.v.m.