29.10.2026 19:00 Uhr Subbotnik Chemnitz
Die LGBTQIA*-Bewegung und ihr Kampf für Gleichberechtigung
Queer bedeutet Vielfalt: Queere Menschen haben unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, queer ist alles, was Kategorien sprengt und Heteronormativität in Frage stellt.
Die Journalistin Norma Schneider führt ein in all things queer, erzählt von queerer Identität und Community, macht neugierig auf Queer Theory und Queer Culture und beschreibt den bis heute andauernden Kampf für Gleichstellung und gegen Queerfeindlichkeit.
30.10.2026 18:00 Uhr Innenstadt Hameln
1. Hamelner Literaturnacht
Welche Romane, Gedichte oder Theaterstücke lohnt es, wieder in die Hand zu nehmen oder erstmals für sich zu entdecken? Rainer Moritz macht aus der Not eine Tugend und gibt unerschrocken satte 366 Literarturtipps.
Eintritt: € 29,-
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
30.10.2026 18:00 Uhr Café Heimatliebe Walsrode
Die Geschichte der Pop- und Rockmusik steckt voller Missverständnisse
Regnet es tatsächlich nie in Kalifornien? Taugt Peter Schillings »Major Tom« wirklich als Torhymne? Und heißt es in Bob Dylans Klassiker »Blowin’ in the Wind« vielleicht doch: »The ants are my friends« – »Die Ameisen sind meine Freunde«? Mit Verve führt Michael Behrendt durch die wundersame Welt der missverstandenen Songs – vom harmlos-unabsichtlichen Auf-der-Leitung-Stehen bis hin zur gezielten Songmisshandlung.
31.10.2026 19:00 Uhr
Schwarzes Glück in der Tasse
Auf Einladung der Stadtbücherei Minden liest Bernd Gieseking aus seinem Buch “Kaffee – Die schönsten Geschichten” Texte von Klassikern wie Mark-Twain, Joachim Ringelnatz und Kurt Tucholsky und Dr. Oetker, aber auch von Zeitgenossen wie Meisterkoch Vincent Klink, Lisa Feller, Thomas Gsella, Dietmar Wischmeyer oder Jürgen von der Lippe.
Im Kleinen Kino am Weingarten folgt darauf die zauberhafte filmische Liebeserklärung an „Coffee and Cigarettes“ durch Meisterregisseur Jim Jarmusch.
Eintritt: € 8,- (Regulär) / € 5,- (Ermäßigt)
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02.11.2026 19:30 Uhr Stadtbibliothek Magdeburg
Wie die Literatur der DDR verschwand
Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt.
Moderation: Paul Werner Wagner
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04.11.2026 18:00 Uhr Stadtbibliothek Guben
Wie die Literatur der DDR verschwand
Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Eintritt: € 5,-
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04.11.2026 18:00 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung Berlin
Zeitdiagnostische Interventionen
Das liberale Projekt einer offenen Gesellschaft wird nicht nur massiv von außen angefeindet, es steckt auch in einer selbstverschuldeten Krise. Wenn die Entfaltungsfreiheit des Individuums zum alleinigen Maßstab erhoben wird, erodiert der Zusammenhalt, und die Handlungsfähigkeit demokratischer Staaten wird gefährdet. Das Modell der »illiberalen Demokratie« gibt auf diese Krise eine falsche, undemokratische und autoritäre Antwort.
Doch nicht jede Politik, die nicht liberal ist, muss deshalb schon illiberal sein. Republikanische Demokratievorstellungen und Verfahren sind für Krisenzeiten besonders geeignet. Der Republikanismus der Nachhaltigkeit zeigt, dass eine resiliente und handlungsfähige Demokratie möglich ist.
04.11.2026 19:30 Uhr Urania Berlin
Berlin Science Week 2026
Der Philosoph Manuel Scheidegger plädiert für eine Rehabilitation von Dummheit und menschlicher Fehlbarkeit als menschliche Ressourcen, die uns von Maschinen unterscheiden – und dadurch zu echter Klugheit führen.
In einem mitreißenden Talk zeigt Manuel Scheidegger humorvoll und mit philosophischer Tiefe, warum die Zukunft der Intelligenz nicht in Perfektion liegt, sondern darin, unsere Beschränktheit zu akzeptieren. Er lädt das Publikum ein zu entdecken, warum Unsicherheit eine menschliche Kraft ist und Nicht-Wissen eine kreative, soziale Intelligenz beflügelt – und uns von KI unterscheidet.
Mit Video-Schnipseln, Netz-Fundstücken, Sound und seiner ansteckenden Begeisterung für Theorie gelingt es Manuel Scheidegger, komplexe Gedanken spielerisch zu vermitteln. Das Publikum ist eingeladen, mit digitalen Tools oder in spontanen Dialogen mitzudenken und weiter zu diskutieren.
Eintritt: € 8,- / 5,- / 3,-
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05.11.2026 18:00 Uhr Apollo-Theater Siegen
Literaturfestival Siegen
Europa erzählt seine Geschichten auf vielfältige Art und Weise – mal laut und aufgeregt, mal leise und nachdenklich, doch die Themen sind oft dieselben: Identität, Liebe, Verlust, Moral, Heimat, Migration. Bei dieser Live-Ausgabe des studentischen Podcasts Wort über Wort – der Podcast übers Lesen begeben sich Lana, Michelle, Moritz und Max auf eine literarische Reise durch Europa und stellen jeweils ein Werk aus dem Süden, Norden, Osten und Westen vor, darunter auch Das Phantom der Oper von Gaston Leroux.
Eintritt: € 5,-
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
06.11.2026 18:30 Uhr Stadthallte Hohen Neudorf
Wie die Literatur der DDR verschwand
Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.